FURCHT.

Bild: Anonymes Kunstwerk, Aushang im Kreativquartier Pfannigelände

/Gedankengang./ Liebe I., an diseen Satz aus dem ersten Johannesbrief musste ich auf dem Heimweg noch denken. Sicher kennst Du den schon.

„Furcht ist nicht in der Liebe…“

Ich finde diesen Gedanken interessant: Dass Furcht und Liebe einander ausschließen. Und da frage ich mich – wie ist das eigentlich zu verstehen? Absolut? Im Sinne eines Entweder-Oder? Also entweder Du bist in der Liebe oder Du bist in der Furcht? Oder könnte es vielleicht auch proportional sein? Also beispielsweise ein bisschen weniger Furcht, dafür auch ein bisschen weniger Liebe? Oder auch umgekehrt: da wo ein Riesenpaket von Liebe auf dem Spiel steht, da ist auch die Furcht am größten? Vielleicht hilft es ja auch in Momenten der Furcht, sich vorzustellen, dass es die Liebe ist, die sich davor fürchtet, leer auszugehen?

Die Begegnung mit Dir hat mir viel gegeben. Ich danke Dir!

K.