ICHBIN.

/Gedankenaustausch./ Ob ich als “Künstlerin” gesehen werden möchte, fragst Du mich, liebe A.. Und die Frage ist tatsächlich sehr interessant…  Und wichtig! Denn genau darum geht es hier doch: einmal nur als die gesehen zu werden, die ich wirklich b-i-n. Unabhängig davon, als wer oder was ich gesehen werden m-ö-c-h-t-e. Sonst müsste ich mich ja anstrengen, diejenige zu sein, als die ich gerne von anderen gesehen werden möchte. Und ehrlich gesagt möchte ich genau das nicht. Weil ich doch nur i-c-h sein möchte, verstehst Du? Also einfach nur s-e-i-n. Und nun könntest Du natürlich fragen: ja wer b-i-s-t Du denn? Und da müsste ich nämlich antworten:

Ich “weiß” es nicht, A.. Das schillert doch zu sehr. Ich bin mein “blinder Fleck”, um genauer zu sein. Folglich kann ich es auch nicht sagen. Ich kann es nur “sein”. Sagen können das vielleicht nur die anderen. Und auch nur jeder für sich. Wie so eine Momentaufnahme. Weil ja jeder einen anderen, nämlich seinen >BLICKWINKEL auf mich hat. Wie auch ich nur einen, nämlich meinen Blickwinkel auf andere habe…

;-)

K.

4 Kommentare zu “ICHBIN.

  1. Alessandra

    Gut!, zu wissen, dass man eine Künstlerin ist. Unendlich wichtig. Denn die Kunst “weiss” so wie die kunnst auch…..

  2. Katalin

    Ich weiss nicht, was Du unter “kunnst” verstehst, Alessandra. Vielleicht kannst Du es mir sagen? Den Unterschied zwischen “Kunst” und “kunnst”?

  3. Alessandra

    Kunst / ist die Definition, die alle gut verstehen.
    kunnst / ist der Überbegriff meiner Arbeiten, ist in der Mitte teilbar, ist Visuell irritierend, ist die Legasthenie meiner Schaffensweise.

  4. Katalin

    Schön, so ein teilbarer Kunstbegriff. Vor allem der hintere, der “nst”-Teil… Gefällt mir!

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